Technik erhält Feintuning

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Erscheinungsdatum: 25.02.2016

markilux 879 und 876, Fachmedientext

Entwickler tüfteln an neuen Bauteilen und stimmen Komponenten feiner aufeinander ab. Dadurch reifen Produkte im Laufe der Jahre. Diesen Prozess haben auch die Unterglas- und Vertikalmarkise von markilux durchlaufen. Die neuen Modelle 879 und 876 sind leichter im Lauf und versprechen einen besseren Tuchsitz.

Offene Glasdächer über der Terrasse brauchen einen wirksamen Sonnenschutz ebenso wie große Fensterflächen. Der Markisenhersteller markilux hat dafür vor Jahren eine Unterglas- und eine Vertikalmarkise entwickelt. Beide Systeme werden in Zukunft durch neue Modelle, die markilux 879 und 876, mit optimierter Technik ergänzt.

Tuchtransport und Tuchsitz optimiert

Wie die Vorgängermodelle haben auch die neue Unterglas- und Vertikalmarkise eine schlanke Gestalt. Denn die kompakte, runde Tuchkassette ist geblieben. Doch zeigen beide Markisen eine große Nähe zur Wintergartenmarkise markilux 8800. So treffen auch bei den beiden neuen Modellen eckige und runde Bauelemente in den Seitenkappen der Kassette aufeinander. Die Entwickler haben jedoch vor allem technische Details von der 8800 übernommen. So löst ein Spannmodul mit Gasdruckfeder das bisherige System mit Variogurt-Gegenzug ab. Sven Kröner, Entwicklungsleiter bei markilux, erklärt warum: „Das Spannmodul ist wartungsärmer als die bisherige Technik und das Tuch ist besser gespannt.“ Auch die neuen Laufrollen, die die alten Gleiter ersetzen, habe man von der Wintergartenmarkise übernommen. „Sie laufen leichter und brauchen weniger Motorkraft, um die Zugbänder zu bewegen. Kugelgelagerte Umlenkrollen unterstützen diesen leichteren Lauf noch. Sie bewirken ein schnelleres Zurückgleiten des Ausfallprofils in seine ursprüngliche Position nach einer Windböe“, beschreibt Kröner die Vorzüge. Eine Silikonlippe am Markisengehäuse ersetzt die bisherige Bürstendichtung. Durch sie sei das Einfahren des Ausfallprofils leiser; außerdem schließe sie das Gehäuse dichter ab.

markilux 879 ab jetzt mit eigenem LED-Lichtsystem

Völlig neu ist ein eigenes Lichtsystem bei der Unterglasmarkise 879. So bietet der Hersteller LED-Leisten an, die man unter den seitlichen Führungsschienen per Clip-System befestigt. Zudem gibt es noch ein Tuchstützrohr mit integrierter Beleuchtung. Es lässt sich auch separat an der Wand als Lichtquelle nutzen. Die Elektrik der Lichtquellen verläuft unsichtbar in den LED-Leisten.

Neben einer verfeinerten Technik bietet die neue Markise auch ein größeres Halterprogramm, das mehr Möglichkeiten der Montage besitzt – so zum Beispiel eine abgehängte Montage bei störenden Elementen in einem Wintergarten.

Unterglas- und Vertikalmarkise sind trotz ihrer grazilen Statur in der Lage, größere Flächen bis zu 24 Quadratmetern zu beschatten. Die neuen Modelle sind serienmäßig mit einer Edelstahlkurbel ausgestattet. Zur Wahl stehen zudem ein Motor und ein Funkmotor mit Fernbedienung. Die Markise gibt es auch mit tracfix-System, bei dem das Tuch über eine Art Reißverschluss bündig in den seitlichen Schienen läuft. Diese Variante ist serienmäßig mit einem Motor ausgestattet.