Markise ist nicht gleich Markise. Das Angebot reicht vom preiswerten Modell aus dem Baumarkt bis zum hochwertigen, technisch ausgereiften Komfortmodell. Wer lange Freude an einer Markise haben möchte, der sollte beim Kauf in jedem Fall auf Qualität achten.

Wer billig kauft, kauft doppelt - Denn manch vermeintlicher Schnäppchenkauf entpuppte sich schon nach kurzer Zeit als Fehlinvestition. So kann man böse Überraschungen erleben, wenn sich das „Sparmodell" auch bei heftigem Wind bewähren muss. Meist wurde bei solchen kostengünstigen Markisen am Material gespart. Auch die technische Verarbeitung lässt vielfach zu wünschen übrig. Für stärkere Windlasten sind diese Modelle im ausgefahrenen Zustand in der Regel nicht ausgelegt. Verzogene und damit nicht mehr funktionsfähige Gelenkarme, bis hin zu Anlagen, die aus ihrer Wandverankerung gerissen wurden, sind nicht selten die Folge.

Im Formel-1-Windkanal von Toyota hatte markilux die Gelegenheit, das Verhalten und den Windwiderstand von verschiedenen Markisentypen bei extremen Windlasten zu studieren. Zum Einsatz kamen die Vertikalmarkisen markilux 860, ein Prototyp der markilux 620 tracfix, sowie als Gelenkarmmarkisen eine markilux 6000 mit Sondertuch und eine markilux 6000 mit Standardtuch. Auszuhalten waren Windgeschwindigkeiten von bis zu 180 km/h.