Wie windstabil ist eine markilux Markise? - Der große Markisen-Test

markilux Markisen im Windkanal

Markise ist nicht gleich Markise. Das Angebot reicht vom preiswerten Modell aus dem Baumarkt bis zum hochwertigen, technisch ausgereiften Komfortmodell. Wer lange Freude an einer Markise haben möchte, der sollte beim Kauf in jedem Fall auf Qualität achten.

Wer billig kauft, kauft doppelt - Denn manch vermeintlicher Schnäppchenkauf entpuppte sich schon nach kurzer Zeit als Fehlinvestition. So kann man böse Überraschungen erleben, wenn sich das „Sparmodell" auch bei heftigem Wind bewähren muss. Meist wurde bei solchen kostengünstigen Markisen am Material gespart. Auch die technische Verarbeitung lässt vielfach zu wünschen übrig. Für stärkere Windlasten sind diese Modelle im ausgefahrenen Zustand in der Regel nicht ausgelegt. Verzogene und damit nicht mehr funktionsfähige Gelenkarme, bis hin zu Anlagen, die aus ihrer Wandverankerung gerissen wurden, sind nicht selten die Folge.

Im Formel-1-Windkanal von Toyota hatte markilux die Gelegenheit, das Verhalten und den Windwiderstand von verschiedenen Markisentypen bei extremen Windlasten zu studieren. Zum Einsatz kamen die Vertikalmarkisen markilux 860, ein Prototyp der markilux 620 tracfix, sowie als Gelenkarmmarkisen eine markilux 6000 mit Sondertuch und eine markilux 6000 mit Standardtuch. Auszuhalten waren Windgeschwindigkeiten von bis zu 180 km/h.

markilux Markisen für den außen liegenden Sonnenschutz an Bauwerken sind Windkräften ausgesetzt. Der Wind verursacht zum Eigengewicht einen zusätzlichen Staudruck, der auf das gesamte Markisentuch wirkt.Die daraus resultierende Auszugskraft bei Wand- und Deckenbefestigung bzw. Scherkraft bei Dachsparrenbefestigung, muss über die Befestigungsmittel abgeleitet werden. Nur die Wahl von geeigneten Befestigungsmitteln gewährleistet dieEinhaltung der zulässigen Windwiderstandsklasse und schließt eine Gefährdung von Personen oder eine Beschädigung der Markisen aus.

markilux Markisen für die Verwendung im Außenbereich entsprechen in Bezug auf Konstruktion und Befestigungshalter den aktuellen technischen Anforderungen der Europäischen Norm DIN EN 13561 für Markisen.

Nach dieser Norm sind markilux Gelenkarmmarkisen CE-zertifiziert und erfüllen die Anforderungen der Windwiderstandsklasse 2. Bei einer Nutzung über der zugelassenen Windgeschwindigkeit kann es zu erheblichen Gefährdungen kommen. In diesem Fall darf die Markise nicht ausgefahren sein. Die Windwiderstandsklasse wird immer nur in Verbindung mit einer entsprechenden Montage der markilux Markisen erfüllt.

0 bis 3 Beaufort

Windwiderstandsklasse 0

Die Markise darf bei Wind nicht genutzt werden

4 Beaufort

Windwiderstandsklasse 1

Geschwindigkeit 20—27 km/h = 5,5—7,4 m/s

Die Markise darf bis maximal Windstärke 4 ausgefahren bleiben. Definition nach Beaufort: mäßige Brise, mäßiger Wind, Wind bewegt Zweige und dünnere Äste, hebt Staub und loses Papier

5 Beaufort

Windwiderstandsklasse 2

Geschwindigkeit 28—37 km/h = 7,5—10,4 m/s

Die Markise darf bis maximal Windstärke 5 ausgefahren bleiben. Definition nach Beaufort: frische Brise, frischer Wind, kleine Laubbäume beginnen zu schwanken, Schaumkronen bilden sich auf Seen

6 Beaufort

Windwiderstandsklasse 3

Geschwindigkeit 38—48 km/h = 10,5—13,4 m/s

Die Markise darf bis maximal Windstärke 6 ausgefahrenbleiben. Definition nach Beaufort: starker Wind, starke Äste schwanken, Regenschirme sind nur schwer zu halten, Telegrafenleitungen pfeifen im Wind